Werde Nadias Patin/Pate

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Nadia

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    Ruanda
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    8 Jahre
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    Mädchen

Nadia wurde am 28. November 2017 geboren und wohnt in Ruanda.

Nadia lebt mit ihren Eltern zusammen.
Arbeit der Mutter: Bäuerin
Anzahl Brüder: 2
Anzahl Schwestern: 1
Nadia geht nicht zur Schule.
Sie hilft zu Hause:
  • Noch keine Haushaltspflichten
In der Kirche macht sie mit bei:
  • Sonntagsschule
Sie mag gern:
  • Tanzen
  • Verstecken
  • Ballspiele

Das Kinderzentrum

Name des Kinderzentrums: ADEPR Mugera
Nächste Stadt: Nyamasheke
Anzahl Kinder im Kinderzentrum: 260
Lokale Gemeinde
Bevölkerung: 25'644
Sprache: Kinyarwanda
Typische Arbeit in dieser Region: Viehhaltung
Typisches Essen: Bananen
Schulbeginn im: September
Angebote des Kinderzentrums
Physische Förderung:
  • Leichtathletik
  • Wachstumskontrolle
  • Vermittlung an Fachärzte und Spitäler
Kognitive Förderung:
  • Schulische Unterstützung
  • Mentoring
  • Diskussionsrunden
Sozial-emotionale Förderung:
  • Eltern-Kind-Beziehung fördern
  • Community service
  • Beratung und Testen von HIV/Aids
Geistliche Förderung:
  • Bibelvers-Club
  • Unterricht mit Musikinstrumenten
  • Gebetsgruppe
Ausserdem bietet das Kinderzentrum spezielle Tätigkeiten für die Eltern wie Ausbildungskurse an.

Das Land

Kaum jemand kannte das kleine Land im Osten Afrikas, bevor es 1994 durch einen Völkermord in die Schlagzeilen kam, dessen Grausamkeit sprachlos macht. Der 10. April 1994 war der Beginn eines hunderttägigen Massakers, in dessen Verlauf bis zu eine Million Angehörige der Volksgruppe der Tutsi von der Bevölkerungsmehrheit der Hutus umgebracht wurden. Auch moderate Hutus, die sich nicht an der Gewalt beteiligen wollten, zählten zu den Opfern. Die Vereinten Nationen unternahmen keine ernsthaften Anstrengungen, um die Menschen zu schützen. Erst mit dem Einmarsch der Rwandan Patriotic Front, einer Rebellengruppe der Tutsi, hörte die Gewalt auf.
Wie konnte es dazu kommen? In Ruanda stellt die Minderheit der Tutsi traditionell die Elite des Landes, während die Mehrheit der Hutus einfache Kleinbauern ohne gesellschaftlichen Einfluss sind. So war es auch, als Ruanda zwischen 1885 und 1916 Teil der Kolonie Deutsch-Ostafrika war, und unter den Belgiern, die den Deutschen folgten. Anfang der neunziger Jahre kam es dann zum Bürgerkrieg, der zum offenen Völkermord eskalierte.
Was 1994 geschah, hat bis heute seine Wunden in den Menschen und der Gesellschaft zurückgelassen. Neben der Vergangenheit ist die Bekämpfung der Armut die grösste Herausforderung für das am dichtesten besiedelte Land Afrikas. Die meisten Menschen sind arm und leben als Kleinbauern auf dem Land. Besonders die Witwen und Waisen, die der Völkermord zurückgelassen hat, leiden.
Die Arbeit von Compassion in Ruanda begann 1980. Heute besuchen dort mehr als 108.000 Kinder über 480 Compassion-Kinderzentren. Compassion arbeitet mit einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen zusammen, um ruandischen Kindern zu helfen, ihre Armut zu überwinden.

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