Mirea
- Honduras
- 6 Jahre
- Mädchen
Mirea wurde am 6. Januar 2020 geboren und wohnt in Honduras.
Mirea lebt mit ihrer Mutter zusammen. |
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| Vater am Leben | |
| Arbeit der Mutter: | Köchin |
| Anzahl Schwestern: | 1 |
Mirea geht nicht zur Schule. |
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Sie hilft zu Hause: |
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In der Kirche macht sie mit bei: |
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Sie mag gern: |
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Das Kinderzentrum
| Name des Kinderzentrums: | Portal de Bendicion Child Development Center |
| Nächste Stadt: | San Pedro Sula |
| Anzahl Kinder im Kinderzentrum: | 182 |
Lokale Gemeinde |
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| Bevölkerung: | 11'000 |
| Sprache: | Spanisch |
| Typische Arbeit in dieser Region: | Tagelöhner/in |
| Typisches Essen: | Bananen |
| Schulbeginn im: | Februar |
Angebote des Kinderzentrums |
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| Physische Förderung: |
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| Kognitive Förderung: |
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| Sozial-emotionale Förderung: |
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| Geistliche Förderung: |
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| Ausserdem bietet das Kinderzentrum spezielle Tätigkeiten für die Eltern wie Ausbildungskurse an. | |
Das Land
Wie seine Nachbarn, zählt auch Honduras zu den ärmsten Ländern Mittelamerikas. Es herrscht eine extreme Ungleichheit im Land, die Wirtschaft ist schwach. Fast zwei Drittel der Honduraner leben unter der nationalen Armutsgrenze. Die Not vieler Familien ist so bedrückend, dass ihre Kinder zwangsläufig zum Lebensunterhalt beitragen müssen: Schon früh helfen sie bei der Ernte, arbeiten als Schuhputzer, Hausangestellte oder Strassenhändler. Honduras ist ein Land, das die längste Zeit seiner Geschichte von Militärdiktatoren regiert wurde, die wenig auf Menschenrechte oder soziale Gerechtigkeit gaben. Immer wieder war das Land dabei auch Spielball US-amerikanischer Interessen. Erst seit den achtziger Jahren vollzieht sich ein Wandel zu mehr Freiheiten und Demokratie. Eine grosse Gefahr für Honduras und seine Kinder sind die „Maras“, Jugendbanden, die ganze Viertel der Grossstädte terrorisieren. Schätzungen sprechen von einigen zehntausend oft noch Minderjährigen, die in Drogenhandel und Morde verstrickt sind. Viele Kinder und Jugendliche machen die Gewalt und Perspektivlosigkeit so verzweifelt, dass sie sich allein auf den gefährlichen Weg durch Mexiko Richtung USA machen. Compassion begann 1974 seine Arbeit in Honduras. Heute besuchen dort mehr als 61.000 Kinder über 461 Compassion-Kinderzentren, die von einheimischen christlichen Gemeinden und Kirchen geführt werden.